Hallo, ich bin Alexander!!!


Alexander ist am 30.09.1996 geboren.
Am Anfang dachten alle er wäre ein vollkommen normales und gesundes Kind!
Als Alexander etwa 7 Monate alt war meinte seine Oma, dass er irgendwie anders ist als andere Kinder.
Ihr war aufgefallen, dass Alexander immer nur geradeaus guckt und so gar nichts beobachtet.
Also fuhren wir mit ihm zum Arzt.
Dieser fand allerdings nichts seltsames an Alexanders Verhalten und sagte er würde sich schon noch entwickeln

Als Alexander 15 Monate alt war begann er zu Laufen,ab diesem Tage war nichts mehr sicher vor ihm.
Er schmiss Gegenstände kaputt, kletterte auf alles was hoch ist,
ohne eine Gefahr darin zu sehen eventuell herunterzufallen.
Keine Reaktion auf Seinen Namen, gerade so als wäre er taub.
Zielloses Laufen durch die Gegend, kein Körper- oder Blickkontakt.

Durch meine Schwester, die Kontakt zu einem Autisten hat wurden wir darauf aufmerksam gemacht,
dass Alexander das evtl. auch sein könnte.

Wir sind dann nach Bremen zur "Hilfe fürs autistische Kind" gefahren,
dort wurde Alexander untersucht und es wurde frühkindlicher Autismus festgestellt.
Alexander ist ein Kannerautist
Kannerautisten lernen nie sprechen, das war die niederschmetternde Diagnose.
Dank Kyra kann Alexander inzwischen schon ein paar Wörter.
Seitdem wir diese Diagnose erfahren haben, sind wir bemüht Alexander jegliche Art von Förderung zukommenzulassen,
um das Bestmögliche für Ihn herauszuholen.

Als Alexander 2 Jahre alt war begannen wir mit der Festhaltetherapie,
das war sehr anstrengend.
Wir hatten jedoch Erfolg, seitdem hat er Blickkontakt und lässt sich sogar anfassen.
Das war für uns, und gerade für mich als Mutter ein Riesenfortschritt.

Mit 4 Jahren kam Alexander in den Heilpädagogischen Kindergarten.
Dort bekam er spezielle Autistenförderung und zusätzlich Förderung im Lebenspraktischen Bereich.
Der Kindergarten gab ihm die Förderung, die er so dringend brauchte.


Nun geht Alexander zur Schule in einer Behinderteneinrichtung.

Ausser ein paar Worten, die er dank Kyra spricht nutzt Alexander die Sprache nicht.
Wenn er etwas möchte z.B. Trinken, zieht er mich am Arm und macht mir durch Mimik und Gestik deutlich was er möchte!

Durch die Delphintherapie erhoffen wir uns eine weitere Verbesserung Seines Lebensgefühls.